Die Herausforderung
Ein großer Bahnbetreiber ersetzte und erweiterte Niederspannungs-Signalstromkreise entlang einer stark frequentierten Strecke.
Wie wir hier bei FILOform immer wieder beobachten, ist eines der am häufigsten unterschätzten Probleme im Schienenverkehr die Anfälligkeit von Gleisverbindungen. Eindringendes Wasser, chemische Verunreinigungen und mechanische Belastungen können erhebliche Schäden verursachen. Kabelverbindungen sind externen Faktoren wie den folgenden ausgesetzt:
- Schwankende Bodenverhältnisse
- Vibrationen durch vorbeifahrende Züge
- Wassereintritt aus umgebenden Böden und Schotter
Im Laufe der Zeit hatten historische Verbindungsmethoden bei unserem Kunden zu Ausfällen geführt. Das Eindringen von Feuchtigkeit verursachte Teilentladungen und Isolationsausfälle, was zu ungeplanten Ausfällen und Sicherheitsbedenken bei kritischen Leitungen führte. Für den Betreiber bedeutete dies hohe Wartungskosten und vermeidbare Verzögerungen.
Die Lösung
Das Projektteam standardisierte FILOform ST6-Gerade-Kunststoff-Kabelmuffen für die Verbindung, Reparatur und Verlängerung von Bahnstromkreisen. Produkt-Fakten im Überblick:
- ST6 ist für Niederspannungskabel (bis zu 1 kV / 3,3 kV) ausgelegt.
- Es eignet sich für XLPE/SWA/PVC-, PILC/SWA/PVC- und EPR-Konstruktionen mit 2 bis 5 Adern (armiert oder unarmiert).
- Es deckt Kabel mit einem Durchmesser von 5 bis 20 mm mit einem spritzgegossenen Gehäuse (L200 × Ø35 mm) ab – eine praktische Lösung für verschiedene Alt- und Neubau-Trassen im Schienenverkehr.
- Das System ist nach EN 50393 für Niederspannungskabelzubehör typgeprüft.
- Es ist für Schienenkabelkreise zugelassen, die Signalisierungsstromverteilungssysteme der Klasse II verwenden.
- Es trägt eine Network Rail-Referenz (CM0/ST6, PADs Nr. 055/014007) – dies vereinfacht die Produktabnahme während der Planung und Ausführung der Arbeiten.
Bei diesem Projekt waren die wichtigsten Vorteile der Verwendung unserer geraden Kunststoffkabelverbinder:
- Zugangskontrolle für Zuverlässigkeit – Harzverkapselung und eine spritzgegossene Hülle sorgen für eine robuste, geschlossene Verbindung. Dies hilft, Wasser fernzuhalten und die elektrische Isolierung unter rauen Streckenbedingungen zu schützen.
- Kompatibel mit gemischten Kabelbeständen – Eine Kit-Familie deckt XLPE, PILC und EPR für gängige Aderzahlen und -größen ab und vereinfacht so die Lagerhaltung und Auswahl vor Ort.
- Bahntaugliche Dokumentation – PAD-referenzierte Teile und Signalisierungsgeeignetheit der Klasse II reduzieren Akzeptanzprobleme und unterstützen Prüfpfade.
- Effiziente Installation in kurzer Zeit – Unterfüllung bis zu 1000 V und 2-stündige Aushärtung vor dem Verfüllen sind für die Planung bei eingeschränktem Zugang hilfreich.
Die Ergebnisse
Für den Bahnbetreiber brachte der Einsatz des ST6-Verbindungssystems von FILOform nachweisliche Verbesserungen in Bezug auf Zuverlässigkeit und Wartung:
- Ausfallvermeidung – Durch die Umstellung auf eine einheitliche, für den Schienenverkehr zugelassene LV-Kunststoffverbindung konnte der Betreiber ausfallbedingte Verbindungsausfälle reduzieren und reaktive Wartungsarbeiten an Signalanlagen verringern.
- Reduzierte Wartungsmaßnahmen – Obwohl die genauen Zahlen je nach Standort und Jahreszeit variieren, berichteten die Teams von reibungsloseren Übergaben und weniger Nachbesuchen dank standardisierter, EN-geprüfter LV-Verbindungen.
- Verbesserte Netzwerkstabilität – Die Verbindungsstücke lieferten entlang der gesamten Strecke eine gleichbleibende Langzeitleistung, selbst unter ständigen Vibrationen und in wassergesättigten Böden.
„Durch die Einführung des FILOform-Kunststoffverbindungssystems in allen seinen Werken sicherte sich der Bahnbetreiber eine langfristige, zukunftssichere Lösung, die seine kritische Infrastruktur schützt.“








